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Dienstag: 1. Qualität  
Dienstag: 2. Qualität  
Freitag: 1. Qualität  
Freitag: 2. Qualität  
Samstag: Kids-Club 2.0  


Aaron

Das Messer gehört zu den ältesten Werkzeugen und Kulturgegenständen der menschlichen Geschichte. Auch heute noch ist es aus keinem Haushalt wegzudenken. Wie gefährlich so ein Messer sein kann, fällt zumeist dann auf, wenn man sich mal schneidet. Ungeachtet dessen bleibt das Messer unangefochtene „Nummer 1“ in der Küche.

Das Messer wird allerdings auch häufig als Waffe eingesetzt und somit zur Gefahr von Laib und Leben anderer Menschen. Gefährlich am Messer als Nahkampfwaffe ist dessen absolute Flexibilität. Der Anwender kann mit ihm schneiden und stechen, plötzlich und unerwartet die Angriffsrichtung ändern, das Messer „tarnen“, als Block benutzen, etc. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, sich auch gegen ein Messer zur Wehr zu setzen, sofern dies absolut notwendig wird. Eine strategisch günstige und bewegliche Körperhaltung, eine auf Eigensicherung bedachte Hand- und Armhaltung, der Einsatz von Alltagsgegenständen zur eigenen Verteidigung und das Wissen über die Schwachstellen eines Messers, begründen die Basics einer möglichen Strategie gegen ein Messer. Hierzu gehört jedoch, Nicht- bzw. Halbwissen gegen Wissen zu tauschen und eine realistische Sichtweise auf diese Waffe zu entwickeln.

Dabei wird der Kampf gegen ein Messer auch in der Kampfkunst sehr unterschiedlich interpretiert, ganz davon abhängig, wie sich die Qualität von Erfahrungen in einer entsprechenden Kampfkunst subsumieren. So gibt es z. B. Kampfkünste, in denen Messer nur zum Zwecke einer Verteidigungshandlung benutzt werden und die Waffe mit einem oder beiden Armen abgeblockt wird. In professionellen Kampfkünsten wird zunächst der Umgang mit dem Messer geübt, um den Lernenden Rückschlüsse auf die Arbeit gegen Messer zu vereinfachen. Dabei sind beispielsweise „Blöcke“ ein absolutes No-Go, da die Gefahr von lebensgefährlichen Schnitten gegen den Block-Arm viel zu hoch ist.

Der Sai-Fon e. V. befasst sich seit seiner Gründung vor ca. 20 Jahren u. a. mit dem professionellen Messerkampf und bedient sich dabei praxiserprobten Kampfkünsten der philippinischen Inseln, die sich auf scharfkantige Waffen (z. B. Messer und Macheten) spezialisiert haben. Die von diesen Kampfkünsten ausgehende absolute Praxis- und Realitätsnähe, spiegelt sich unmittelbar in ein adäquates Trainingskonzept wieder.

Um die Prinzipien und Konzepte dieser Filipino Martial Arts einem möglichst großen Publikum näherzubringen, bietet der Sai-Fon e. V. erstmals den „Knife-Day“ an. Hierbei handelt es sich um einen sehr intensiven Trainingstag, der den Umgang mit und gegen Messer und den Messerkampf in den Mittelpunkt stellt. Bei diesem Knife-Day des Sai-Fon e. V. werden inhaltliche Grundlagen geschult, so z. B. Stellungen, Bewegungen, Messerhaltungen, Messerbewegungen, Prinzipien und Konzepte der Arbeit mit und gegen Messer, sowie Knife- und Empty-Hand-Drills. Abgerundet wird der „Knife-Day“ durch die Behandlung von GOs und No-GOs, von Beispielen aus der Praxis und von interessanten Informationen und Hintergründen zu Themenbereichen, wie z. B. die Realität des Ernstfalls, warum Bewegung so wichtig ist, Strategien im Ernstfall, Abbau von Vorurteilen und gefährlichem Halbwissen, sowie den Einsatz von Alltagsgegenständen. Dabei warten auf den Teilnehmern so einige Überraschungen, Neuigkeiten und Erfolgserlebnisse.

Anmeldung

Folgende Punkte kannst DU mit der jeweils angegebenen prozentualen Gewichtung über DEINE Teilnahme an unserem Knife-Day erfahren:

Umgang mit und gegen Messer 100%

Realitätscharakter 90%

Knife- und Empty-Hand-Drills 100%

Taktisches Kämpfen 90%

psychische Anforderung 70%

Konditionelle Anforderung 50%

Koordinative Anforderung 80%

Beweglichkeit 70%

Selbstverteidigungsaspekt 100%

Einzelarbeit 30%

Partnerarbeit 100%

Anstrengungsfaktor 90%

Partnerarbeit 100%

Wissen, Informationen, Hintergründe 100%



Der Knife-Day gibt einen guten Einblick in die strategische, konzeptionelle und realitätsgebundene Arbeit mit und gegen Messer.


  Die Organisation

Der Knife-Day wird am Samstag, 14.10.2017 von 10 - 16 Uhr, in den Räumlichkeiten des Holtorfer Sportvereines stattfinden.

Geeignet ist der Knife-Day für Interessenten ab dem 14. Lebensjahr. Du solltest körperlich und geistig fit und offen für neue Impulse in der Arbeit mit Messern sein.

Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 35,- EURO pro Person, der "early-bird" (Frühbucher) bezahlt bei einer verbindlichen Anmeldung bis zum 07.10.2017 lediglich 20,- EURO pro Person.

Fragen und Anmeldungen bitte an den Sai-Fon e. V. unter 05027-900290 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  Unsere Herausforderung

Der Knife-Day nimmt die Herausforderung an, ein zwar absolut aktuelles, aber höchst angst besessenes Thema aufzugreifen: Angriffe mit dem Messer bzw. mit einer Machete. Dabei wird beim Knife-Day selbst sehr logisch und nüchtern vorgegangen: Zunächst wird der Umgang mit dem Messer geübt, um eine Idee von einer Verteidigung gegen das Messer zu entwickeln. Es geht um Grundlagen, Strategien, viel Informationen und der Möglichkeit, sich realistisch mit einer Waffe zu befassen, die seit Jahrhunderten in der Kampfkunst allgegenwärtig ist.

Besser langsam und richtig, als schnell und falsch.Bruce Lee

  Inhalte des Kurses

Im Folgenden haben wir für DICH die inhaltlichen Schwerpunkte zusammengefasst, die beim Sai-Fon Knife-Day auf dem Trainingsplan stehen:

  • Knife-Drills
  • GOs und No-GOs
  • Wissen & Infos
  • Übertragbarkeiten
  • Empty-Hand vs. Knife
  • Techniken u. Prinzipien
  • Bewegungsformen und -muster
  • Absolut praxis- bzw. realitätsnah
  • Steigerung der eigenen Sicherheitt

 

Für den Knife-Day 2.0 anmelden

Einfach ausdrucken, unterschreiben, mitbringen und an diesem exklusiven Basiskurs teilnehmen!