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Kinderkurs
STOP! - ich wehre mich. Ein Konzept zum Selbstschutz |
Waffenkampf
Der professionelle Kampf mit und gegen Waffen - vergleichen Sie! |
Kampfsport
Wettkampf, Gürtelprüfungen und Selbstverteidigung |
Kindertraining
Ein explizit für Kinder pädagogisch aufgearbeitetes Training |
Di. 13.09.11 (HSV Halle) |
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Sich Ziele zu setzen, fleißig und regelmäßig zu trainieren und sich über einen möglichst großen Zeitraum einen Leistungsstandard zu erarbeiten und zu erhalten ist beispielhaft für die Initialisierung einer gesunden Einstellung zur Kampfkunst. Viele neue Mitglieder kommen mit der Erwartungshaltung zu uns, in möglichst kurzer Zeit viel zu erreichen und stoßen mit ihrer geringen Leistungsbereitschaft sofort an die Grenzen ihrer Absichten. Häufig registrieren sie nur sehr widerwillig, dass der Erfolg ihrer "Mission" ausschließlich an ihren eigenen Fähig- und Möglichkeiten hängt und das ein Trainer kein Animations- und Motivationskünstler sondern ein Ideengeber, Begleiter und Mentor ist. Sicherlich muss ein Training immer auch Spaß machen, Spaß ist andererseits wiederum kein guter Ratgeber in Auseinandersetzungen, bei denen es um Gesundheit oder Leben geht.
Gerade im Streetfighting, also in der Auseinandersetzung mit Gegnern, die weder Hemmungen noch ein "normales" Rechtsempfinden haben, müssen besondere Fähig- und Fertigkeiten antrainiert werden. Kampf- und Siegeswille (Motivation), Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen, Flexibilität und Nehmerqualitäten sind als Standardeigenschaften grundsätzliche Trainingsgebiete des Streetfighting. Dabei müssen sich die Sportler zu Beginn ihres Trainings einem ihrer ärgsten Feinde stellen: sich selbst. Daher stehen sich viele neue Sportler im Training zumeist selbst im Wege, da sie durch ein Wunschdenken gelenkt werden, dass mit der Realität eines Streetfighting-Trainings nicht viel Gemeinsamkeiten aufzuweisen hat. Während geübtere Sportler immer in Bewegung sind, sich mit ihrem Partner den vom Trainer gestellten Aufgaben widmen und ihr Training damit voll ausschöpfen, bewegen sich "die Neuen" zumeist nach drei oder vier Wiederholungen kaum noch, gucken auf andere Sportler und warten schon auf neue Aufgaben. Das Training im Bereich Streetfighting bedeutet daher eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst. Das ausloten der eigenen Stärken und Schwächen steht im Vordergrund. Schwächen entstehen zumeist aus der Ungewissheit des eigenen Leistungsvermögens und der damit einhergehenden Angst, sich vor anderen blamieren zu können An diesen und ähnlichen Reibungspunkten wird im Streetfighting gearbeitet. Ziel ist es, die Sportler zu einem regelmäßigen und intensiven Training zu motivieren, dass sie einerseits fordert, ihnen andererseits enorme Leistungssteigerungen ermöglicht. |
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